Die Fachsektion ICT hat sich mit ihrem neuen Positionspapier den veränderten Realitäten und Anforderungen in der Gemeinde-IT angepasst. War diese früher primär eine unterstützende Backoffice-Funktion, ist sie heute ein entscheidender Treiber für durchgängig digitale Verwaltungsprozesse. Diese Entwicklung führt zu einer komplexeren IT-Landschaft und verändert auch die Rolle der Fachsektion.
Immer häufiger lagern die Gemeinden IT-Dienstleistungen an externe Full-Service-Anbieter aus. Dies stellt auch die Fachsektion ICT vor neue Aufgaben: Anstelle von Fragen zur Inhouse-IT werden künftig stärker das Thema IT-Service-Management und die Digitalisierung im Fokus stehen.
Vor dem Hintergrund der VRG-Revision und der neuen VeVV, die Anfang 2027 in Kraft treten, ist es zudem ein zentrales Anliegen des neuen Positionspapiers, die Fachsektion noch stärker als Netzwerkerin zu positionieren. Unter ihren Mitgliedern soll der Austausch von Wissen und Erfahrungen noch gezielter gefördert und damit eine starke Gemeinschaft aufgebaut werden. So lassen sich die Anliegen und das Fachwissen derjenigen, die in den Gemeinden die Digitalisierung operativ umsetzen, nicht nur gebündelt gegenüber Dienstleistern vertreten, sondern auch wirksamer in politische Entscheidungsprozesse einbringen.
Das neue Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.